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Der Zweite Weltkrieg

Reichseierkarte für die Zuteilung von Eiern

Titel: Reichseierkarte für die Zuteilung von Eiern
Datierung: ab 13.11.1944
Foto: Wikimedia, gemeinfrei

Die Kriegsereignisse

Am Zweiten Weltkrieg (1939–1945) waren über 60 Staaten beteiligt. Er begann mit dem Überfall Deutschlands auf Polen am 1. September 1939, woraufhin Großbritannien und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg erklärten. Unter der Führung Adolf Hitlers strebte Deutschland eine aggressive Expansion in Europa an und war zunächst auch erfolgreich. Viele Teile der deutschen Bevölkerung waren bereits vor Beginn des Krieges von Mobilmachungen und Truppenaushebungen betroffen. Die deutsche Wirtschaft wurde vollständig auf den Krieg ausgerichtet. Die Folgen waren beispielsweise mangelnde Ressourcen, zentralistische Steuerung und Zuteilungen.
Im Verlauf des Krieges wurden weite Teile Europas von Deutschland besetzt. Der Krieg forderte insgesamt über 60 Millionen Menschenleben, darunter sechs Millionen Juden, die systematisch ermordet wurden (Holocaust).
Ab 1943 intensivierten die Alliierten ihre Bombardierungen sächsischer Städte. Chemnitz, ein Zentrum des Maschinenbaus, Zwickau oder Freiberg waren Ziele.
Die Wende kam ab 1943 mit der Niederlage Deutschlands in Stalingrad und den alliierten Landungen in Italien und der Normandie 1944. 1945 kapitulierte Deutschland bedingungslos.
 

Literatur

Tim Schanetzky, „Kanonen statt Butter". Wirtschaft und Konsum im Dritten Reich, München 2015; Adam Tooze, Ökonomie der Zerstörung. Die Geschichte der Wirtschaft im Nationalsozialismus, München 2018.

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