Das Kaufhaus in Zwickau
Geschäftsnummer:
1
Eröffnung:
18.03.1901 (1906)
Adresse:
heute: Hauptstraße 7, 9 und Marienplatz 8, 08056 Zwickau
früher: Wilhelmstraße 9, später 7, 9
Status:
erhalten, denkmalgeschützt, saniert bis 2025, heute: Geschäftshaus
Gebäude:
1897/98, Umbau Wilhelmstraße 1911 und ab 1924 (Architekt Hermann Münchhausen, Berlin), Umbau 1932 Marienplatz 8 (Architekt Bernhard Sturtzkopf), Neubau geplant für Wilhelmstraße 1932 (Architekt Erich Mendelsohn, von der Baupolizei abgelehnt)
Festangestellte, um 1930:
528
Titel: Kaufhaus Schocken Zwickau am Marienplatz
Datierung: ab 1932
Foto: Sammlung Fest, smac/LfA
1926 wurde das bis dahin als Warenhaus „Ury Gebrüder“ bekannte Haus in „Schocken“ umbenannt. Die Warenpräsentation mit ausreichend Tageslicht war hier – wie auch für andere Schockenkaufhäuser – wichtig. Die Fassaden haben ihren Charakter bis heute nicht verloren. Die Fassade an der Hauptstraße ist horizontal durch Gesimse und Bänder gegliedert, zwischen denen sich dichte Fensterzüge aufreihen. Den oberen Abschluss bilden neun Dreiecksgiebel, die ihre Entsprechung in den neun spitz abschließenden Schaufenstern des Erdgeschosses finden.
Literatur
Norbert Peschke, Der Zwickauer Schocken-Konzern, in: Sächsische Heimatblätter. Zeitschrift für sächsische Geschichte, Denkmalpflege, Natur und Umwelt 47, 2001, S. 319–332; Deutscher Werkbund Sachsen e. V. (Hrsg.), Der Bauhausstil. Markenzeichen des Warenhauskonzerns Schocken, Leipzig 2020, S. 72–75.