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Geschäftsnummer:
17

Eröffnung: 
15.11.1928

Adresse:
Badergasse 21, 08451 Crimmitschau

Status: 
erhalten, denkmalgeschützt, Baudenkmal, saniert bis 2024, heute: Stadtbibliothek, Wohn- und Geschäftsräume

Gebäude: 
Grundsteinlegung 14.05.1928, Eröffnung 10.11.1928 (Architekt Bernhard Sturtzkopf), Um- und Ausbau 1929 und 1930

Festangestellte, Dezember 1932: 
144

Der Bauhausarchitekt Sturtzkopf hatte hier seinen ersten Auftrag für den Schocken-Konzern verwirklicht: einen schlichten aus Kuben bestehenden Klinkersteinbau, dessen Fassaden durch horizontale Fenster- und Gesimsreihen über Schaufenstern im Erdgeschoss gegliedert sind. Dazu fanden sich am Haus das zwei Jahre zuvor erstmals verwendete Schocken-S und schlichte Namenszüge.

Das Kaufhaus Schocken in Crimmitschau

Titel: Das Kaufhaus Schocken in Crimmitschau
Datierung: nach 15.11.1928
Foto: Sammlung Fest, smac/LfA
 

Das Kaufhaus Schocken in Crimmitschau

Titel: Das Kaufhaus Schocken in Crimmitschau
Datierung: 19.03.2026
Foto: smac/LfA

Führer durch das Kaufhaus Schocken Crimmitschau (Akte: 394)

Im Inneren wurde die Idee des einfachen und zweckmäßigen Kaufhaustyps als Stahlbetonkonstruktion ausgeführt, der das Tageslicht zur Warenpräsentation nutzt. Die wesentlichen architektonischen Merkmale der Schocken-Kaufhausidee sind auch an diesem eher kleinen, nicht so repräsentativen Bau angewandt:

Titel: Führer durch das Kaufhaus Schocken Crimmitschau
Akte: 394
Datierung: ab 1928

Literatur

Deutscher Werkbund Sachsen e. V. (Hrsg.), Der Bauhausstil. Markenzeichen des Warenhauskonzerns Schocken, Leipzig 2020, S. 62 – 67;

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