Der hauseigene Verlag und die Druckerei
Zu den Besonderheiten des Schocken-Konzerns gehört die hauseigene Druckerei, die in der Zentrale in Zwickau angesiedelt war. Zwei Hauptaufgaben kann man hier ausmachen: Zum einen werden die ganzen Formulare hergestellt, die typisch für die gesamte interne und externe Kommunikation des Konzerns sind. Mit der jeweiligen Haus-Ziffer versehen, konnten so schnell Absender und Informationen erfasst werden.
Sehr weit verbreitet waren die Ansichtskarten des Schocken-Konzerns. Signet, Nennung der Schocken Kommandit- oder Aktiengesellschaft und die Darstellung der Häuser selbst sorgten zugleich für einen gewissen Werbeeffekt. Sie wurden nicht nur in den eigenen Häusern vertrieben, sondern auch in Gasthäusern und Fremdenverkehrsvereinen angeboten. Die beliebtesten Motive waren Stadtansichten, von Orten, in denen es Schockenkaufhäuser gab. Aber es gab auch Landschaftsansichten.
Titel: Postkarte der hauseigenen Druckerei mit dem Kaufhaus Schocken in Chemnitz als Motiv
Datierung: um 1930
Foto: Sammlung Schulz, smac/LfA