Einführung zu den Akten im Staatsarchiv Chemnitz
Titel: Oskar Fest (geb. 1897),
Archivar des Schocken-Konzerns
Foto: smac/LfA
Als Grundlage dieser digitalen Ausstellung dient der Teil des Schocken-Archivs, der über verschiedene Zwischenstationen im Staatsarchiv Chemnitz gelandet ist (Grundsignatur: SächsStA 31451 Schocken AG, Zwickau). Dabei handelt es sich um etwa 16 laufende Meter Akten, deren Dokumente von 1841 bis 1951 reichen. Sie enthalten unter anderem Zeitungsausschnitte, interne und externe Korrespondenzen, Verträge, Fotos, Konferenzprotokolle und Dienstanweisungen.
Ein größerer Teil befindet sich heute in der Schocken Library Jerusalem und ist Gegenstand eines Forschungsprojektes des Simon-Dubnow-Instituts. Zum Umbau der Zentrale werden im Jahr 1932 2300 laufende Meter an Regalböden genannt, was auf einen immensen ursprünglichen Bestand hinweist
Während der Beschäftigung mit den Akten, die in Chemnitz lagern, kam der Sohn von Oskar Fest auf das smac zu und es stellte sich heraus, dass Fest derjenige war, der das Schocken-Archiv seit den 1920er Jahren in Zwickau und später in Nürnberg aufbaute und betreute. 1959 wurde er für 40 Jahre Betriebszugehörigkeit geehrt.
Auf einem internen Formular des Konzerns für Vervielfältigungen wird das Archiv in der Regel mit mehreren Kopien bedacht
Titel: Ein Stapel der Akten in Farbe
Datierung: 08.2025
Foto: smac/LfA
Literatur
Die Einleitung zu den Akten „31451 Schocken AG, Zwickau“
auf der Homepage des Staatsarchivs Chemnitz: