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Die Preisbildung war eines der wichtigsten Elemente beim Konzern. So gehörte zu den Schockengrundsätzen „Gute, und für jedermann erschwingliche Ware“ anzubieten und die Vorteile, die durch die zentrale Organisation erzielt wurden, direkt an die Kunden weiterzugeben. Hinzu kommt, dass der Konzern nicht selten den ersten Auftrag für Folgejahr bei den Lieferanten erteilte, wofür sich diese mit Niedrigpreisen bedankten. Auch sinkende Rohstoffpreise auf dem Weltmarkt werden an die Kunden weitergegeben.

Dose des eigens für den Schockenkonzern verpackten Tabaks der Qualität 222

Titel: Dose des eigens für den Schockenkonzern 
verpackten Tabaks der Qualität 222
Datierung: um 1930
Foto: smac, LfA, Aufnahme: Annelie Blasko

Anders als in anderen großen Häusern hatte man in den Schockenkaufhäusern nicht alle erhältlichen Qualitäten und Varianten im Angebot. Stattdessen beschränkte man sich oft auf eine kleine Auswahl und kennzeichnete die Qualitäten. Ziel war es noch 1937, durch diese Kennzeichnung den Kunden einen schnellen Überblick der für sie in Frage kommenden Ware im Sortiment zu ermöglichen.

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