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Die Einkaufszentrale I. Schocken Söhne in Zwickau

Geschäftsnummer:
30

Eröffnung: 
23.07.1923 (bezogen), 03.1925 (offizieller Einzug)

Adresse:
Stiftstraße 7 und Werdauer Straße 7, 08056 Zwickau

Status: 
erhalten, denkmalgeschützt als Sachgesamtheit Krankenstift Zwickau, Leerstand seit Ende der 1990er

Gebäude: 
Stiftstraße 7 um 1845 und Werdauer Straße 7 um 1891 errichtet

Festangestellte, um 1930:
550

Nachdem das ursprünglich als Zentrale genutzte Gebäude Am Hauptmarkt 26 von I. Schocken und Söhne zu klein geworden war, wurden die Bauten an der Werdauer Straße/ Stiftstraße 1918 erworben und 1923 bezogen. In diesem Gebäudekomplex war bis zur Übernahme durch Schocken das Königliche Krankenstift Zwickau untergebracht. Der ältere ist ein Putzbau, der jüngere Erweiterungsbau ein Klinkerbau.

Alte Schocken-Zentrale Am Hauptmarkt in Zwickau

Titel: Alte Schocken-Zentrale Am Hauptmarkt in Zwickau
Foto: Sammlung Fest, smac/LfA
Datierung: nach 01.01.1909

Das ältere Gebäude der Zentrale an der Werdauerstraße 7 in Zwickau

Titel: Das ältere Gebäude der Zentrale an der Werdauerstraße 7 in Zwickau
Foto: Sammlung Fest, smac/LfA
Datierung: nach 23.07.1923

Der Klinkerbau

Titel: Der Klinkerbau, der vor der Übernahme durch Schocken das Bettenhaus des Krankenstifts war
Foto: Sammlung Fest, smac/LfA
Datierung: nach 23.07.1923
 

Das Gebäude von 1845 hat einen U-förmigen Grundriss und ist durch einen akzentuierten mittleren Vorsprung mit Eingang von repräsentativem Charakter. Hier war die Hauptverwaltung der Schocken-Zentrale untergebracht. Der spätere Bau von 1891, in dem früher das Bettenhaus des Krankenstifts untergebracht war, ist schlicht und bietet viel Raum. Hier befanden sich das Hauptlager und die Werkstätten.

Literatur

Norbert Peschke, Der Zwickauer Schocken-Konzern, in: Sächsische Heimatblätter. Zeitschrift für sächsische Geschichte, Denkmalpflege, Natur und Umwelt 47, 2001, S. 319–332.

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