Die Werbung
Titel: Schocken-Reklamemarken, Kaufhaus Oelsnitz und Lugau
Datierung: ab 1907
Foto: smac/LfA, Aufnahme: Jens Beutmann
Zu Beginn ist die Schocken-Werbung kaum von der anderer Geschäfte zu unterscheiden; es gab Gutscheine, Reklamemarken und die Zeitungsinserate waren von der Aufmachung her den anderen ähnlich.
Im Verlauf der 1920er Jahre setzten zunächst vor allem Simon aber auch Salman Schocken auf ein modernes Design. Richtungsgeber waren der deutsche Werkbund, in dem Simon Mitglied war, und das Bauhaus, dessen Architekt Sturtzkopf Leiter des Schocken-Baubüros in Zwickau wurde.
Die Werbung der Schockenkaufhäuser war seitdem etwas Besonderes, und lässt sich wohl am ehesten umschreiben mit sachlich und wiedererkennbar und steht ganz im Zeichen der Bauhausidee.
Titel: Ganze Seite einer Zeitung mit Anzeigen
Akte: 511
Datierung: 1927
Zeitungsinserate waren tabellenartig aufgebaut, und am Schocken-S erkennbar.
Titel: Inserate des Schockenkonzerns aus der Hauszeitung
Akte: 398
Datierung: 07/08.1926
Foto: smac/LfA
Titel: Schocken-Plakat Nürnberg
Akte: 621
Datierung: ab 1926
Foto: smac/LfA
Titel: Mehrseitige Schocken-Flyer
Datierung: vor 1938
Foto: smac/LfA, Aufnahme: Annelie Blasko
Titel: Postkartenmotiv: Ein Bus mit einem Schockenschild auf dem Marktplatz von Penig
Datierung: um 1930
Foto: smac/LfA
Typisch für den Inhalt der Reklame war oft, dass man einen Blick hinter die Kulissen gestattete: Es wurden Preisänderungen erklärt (sinkende Weltmarktpreise oder frühe Bestellung, das typische Schocken Preissystem vorgestellt oder erläutert, wie der Konzern in der hauseigenen Warenprüfungsstelle der besten Qualität auf der Spur ist.