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Das Konzept des Schockenkonzerns und die zentrale Organisation

In einem Artikel in der Hauszeitung – vermutlich von 1928 – wird die Arbeit der damals etwa 313 Angestellten in der Zwickauer Zentrale beschrieben. Die aufgelisteten Abteilungen und Aufgaben sind: Marktbeobachtung, Statistik, Grundstückskäufe und Umbauten, Haupteinkauf, Reklame, Buchhaltung, Personalleitung und Verlag.

Literatur

Anna Pauli, Das Prinzip der «Sachlichkeit in der Warenverteilung». Zum Marketingkonzept des Schocken Konzerns in der Weimarer Republik, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 62, 2017, S. 87–110; aus Sicht des Konzerns selbst: Die Zentrale. Mitteilungen der Schocken Kommandit-Gesellschaft auf Aktien Zwickau-Sa. 8, Neudruck um 1930 (SächsStA 31451 Schocken AG, Zwickau, Akte 398).

Alle Akten in der Übersicht

Die Konkurrenz immer im Blick

Konkurrenz, Spionage und Preiskämpfe prägten den Alltag der Schocken-Kaufhäuser in den 1920er-Jahren.

Die Architekten des Schocken-Konzerns

Die Architektur der Schocken-Kaufhäuser steht für Moderne, Funktionalität und visionäre Gestaltung.

Die Werbung

Die Schocken-Werbung verband Bauhaus-Design mit modernen Medien und unverwechselbarer Markenidentität.

Die Personalpolitik

Der Schocken-Konzern bot moderne Arbeitsbedingungen, soziale Leistungen und begehrte Arbeitsplätze in ganz Sachsen.

Der Preis der Waren

Klare Qualitätsstufen und niedrige Preise machten die Schocken-Kaufhäuser zu Vorreitern moderner Verkaufskonzepte.

Die Qualität der Waren

Strenge Qualitätsprüfungen, eigene Labore und ein Versuchsgarten machten den Schocken-Konzern zum Pionier kontrollierter Warenqualität.

Die Lieferanten des Schocken-Konzerns

Lokale Lieferanten, große Vorbestellungen und klare Preisstrategien prägten den Erfolg des Schocken-Konzerns.

Die Präsentation der Waren

Schaufenster, Auslagen und Wochenprogramme machten Warenpräsentation zum zentralen Erfolgsfaktor bei Schocken.

Die Eigenmarken des Schocken-Konzerns

Eigenmarken wie Audiphon und Adina machten den Schocken-Konzern unabhängig von der Konkurrenz. Vielfalt von Musik bis Kosmetik prägte das eigene Markenuniversum.

Der hauseigene Verlag und die Druckerei

Eigene Druckerei und Verlag sicherten einheitliche Werbung und hohe Wiedererkennbarkeit des Schocken-Konzerns. Von Formularen bis Ansichtskarten entstand alles im eigenen Haus.