Die Konkurrenz immer im Blick
Konkurrenz, Spionage und Preiskämpfe prägten den Alltag der Schocken-Kaufhäuser in den 1920er-Jahren.
In einem Artikel in der Hauszeitung – vermutlich von 1928 – wird die Arbeit der damals etwa 313 Angestellten in der Zwickauer Zentrale beschrieben. Die aufgelisteten Abteilungen und Aufgaben sind: Marktbeobachtung, Statistik, Grundstückskäufe und Umbauten, Haupteinkauf, Reklame, Buchhaltung, Personalleitung und Verlag.
Anna Pauli, Das Prinzip der «Sachlichkeit in der Warenverteilung». Zum Marketingkonzept des Schocken Konzerns in der Weimarer Republik, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte 62, 2017, S. 87–110; aus Sicht des Konzerns selbst: Die Zentrale. Mitteilungen der Schocken Kommandit-Gesellschaft auf Aktien Zwickau-Sa. 8, Neudruck um 1930 (SächsStA 31451 Schocken AG, Zwickau, Akte 398).